16.06.2014

{Test} Öl für die Haare

Viele Frauen "leiden" unter trockenen Spitzen und hat mit Trockenheit und damit verbundenen Spliss zu kämpfen. Gerade blonde Haaren neigen dann damit eingehend dazu auch strohig auszusehen. Vor allem im Sommer trocknet die Sonne und das Chlorwasser oder Salzwasser beim Baden noch zusätzlich aus. Nach dem Sommer steht deswegen bei mir auch immer ein Friseurbesuch an, damit aber nicht viel an Länge abgeschnitten werden muss, versuche ich meine Haare besonders gut zu pflegen.

DAS Haarprodukt des letzten Jahren! Man kommt nicht daran vorbei, als Kur oder als Leave-In: Öl! Ich habe mir vor einiger Zeit das Garnier Hitzeschutz Wunderöl gekauft. Es enthält natürlich Silikone und ist deswegen für mich kein pflegendes Öl sondern nur etwas zum Versiegeln der trockenen Spitzen.

Heute gibt es also meine ersten Schritte mit Öl in den Haaren …

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Nun wollte ich aber mal die trockenen Spitzen mit einem reinen Öl pflegen, da ich gleichzeitig aber sehr feines und glattes Haar habe, kann das schnell fettig werden. Ein Drahtseilakt, da es ja aber auch gleichzeitig jede Spitze erreichen soll. Walnussöl soll kein schweres Öl sein (wie Olivenöl) und ganz ehrlich: es war gerade da! Und ganz kurz möchte ich meine ersten Meinungen und Erfahrungen euch aufschreiben.

{1} Pre Wash Kur mit Walnussöl gemischt – einfach Sante Kur und Öl gemischt und gut in den Längen und Spitzen verteilt. Ich habe es ungefähr 30min einwirken lassen und dann die Haare gewaschen. Die Haare waren danach auf jeden Fall weicher und geschmeidiger. Aaaaaber kein riesen Unterschied zu einer normalen Pre-Wash Kur.

{2} als Spitzenfluid – da ist schon mehr Vorsicht geboten, damit die Haare nicht ölig und fettig werden. Das Ergebnis ist aber überzeugend, die Haare sind weich und geschmeidig. Außerdem leichter kämmbar (ich kämme erst wenn sie trocken sind)! Gefällt mir sehr gut, allerdings muss man bei der Dosierung gut aufpassen und nichts für unterwegs und huschhusch sondern da brauche ich einen Moment Ruhe.

So das waren meine ersten Versuche mit Öl! Schwört ihr auf Öl in den Haaren als Kur oder als Fluid oder gar nicht? Bisher überzeugt mich das Öl nach dem Waschen mehr!

7 comments

17. Juni 2014 um 08:14

Ich bin auch noch auf der Suche nach DEM Öl...habe ebenfalls die Fructis Wunderkur, ist für mich aber ebenfalls auch nur ein Schutz beim Föhnen, im Alltag ect. Hatte jetzt mal meine Haare über Nacht mit Olivenöl behandelt, hatte aber am nächsten Morgen nach dem Waschen irgendwie keinen Unterschied festgestellt...ich werde aber demnächst mal Kokosöl ausprobieren, da schwören ja so viele drauf...berichte mal, wenn du was "brauchbares" gefunden hast ;-)

LG

17. Juni 2014 um 10:15

Huhu,
ich schwöre schon länger auf Öl. Mein erstes war Kokosöl von Logona (naja, im Nachhinein betrachtet hätte es ein günstiges natives unraffiniertes Kokosöl auch getan) und ich war direkt sehr begeistert. Gibt ja auch Unterschiede, da ich fettige Haare habe ist Distelöl für die Kopfhaut immer mal gut, für die Spitzen und Längen schwöre ich aber nach wie vor auf Kokos, weil es ja von der Beschaffenheit klein genug sein soll, um auch ins Haar wirklich eindringen zu können. Für mich funktioniert es prima. :) Einfach auf die trockenen Haare packen, ne Nacht drüber schlafen und am nächsten Morgen waschen.

17. Juni 2014 um 15:43

Also ich glaube es kommt darauf an, ob man glatte Haare oder Locken hat. Bei glatten Haaren funktioniert z.B. das Moroccan Öl, was ich habe ganz super, pflegt und hinterlässti keinen Fettfilm (solange man wirklich 1,2 Spritzer nimmt). Das angebliche Wunderöl von SP (Friseurbedarf) ist genauso gut. Vom Alverde Haaröl war ich eher enttäuscht, da das Ergebnis sehr ölig ausfiel. Ich bin auf der Suche nach gutem Haaröl für Locken. Bisher habe ich keine guten Erfahrungen gemacht, die Locken werden zu schwer und schleimig, hängen sich aus.

18. Juni 2014 um 20:07

Ich bin auch noch nach der Suche nach DEM Öl. Der Fakt, dass ich Shea nicht vertrage und Kokos wahrscheinlich auch nicht, macht die Sache schwieig. Ich habs mit Olivenöl vor dem Waschen probiert. Funktioniert, riecht aber ranzig. Die meistne Wunderöle der Drogerie haben viel zu viele Silikone. Ich hab nix gegen Silikone aber ich achte darauf, dass ich hauptsächlich naürliche Öle in die Haare pumpe.

19. Juni 2014 um 11:48

Ich mache immer mal eine kleine Olivenölpackung, das muss meinen Härchen reichen :)

22. Juni 2014 um 13:39

Ich bin ein riesen Fan von Kokosmilch (wahlweise auch Öl, ist das gleiche in Grün ^_^), aber auch Arganöl. Da ich aber auch feines, glattes Haar habe, kenne ich das schnelle Fetten bei einem Hauch zuviel sehr gut... Da reicht echt schon ein winziger Tropfen für den ganzen Kopf :D

Anonym
2. Juli 2014 um 15:07

Hallo,

ich habe lange, schwarze Monster-Naturlocken (Monster deshalb, weil sie so lockig und voluminös sind, dass ich sie manchmal nicht bändigen kann). Und Locken sind bekannt dafür, dass sie trocken sind. Ich habe mal das Garnier Oil-Repair benutzt und mag es nicht, wenn so ein öliger Film zurückbleibt. Ich spiele beim Nachdenken gerne mit den Locken herum und dann sind meine Finger ölig. Selbst wenn ich mich kurz am Kopf kratze, bekomme ich schon manchmal was ab und ich hasse das. Aber was ich gut finde, ist so ein Balsam von Birkovit (http://www.amazon.de/Birkavit-Haarbalsam-Kamille-mit-Silikon/dp/B003UT8ITS). Das ist nicht so fettig wie ein Öl, riecht toll (ich habe Birkenduft!) und ist nicht sooooo fetiig wie ein Öl. Hat denselben Effekt erzeugt, also ist es leicht für mich, diese Alternative zu nehmen.

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